Samstag, 7. März 2015

ein Babyzimmer wird eingerichtet

Diesen Post schreibe ich jetzt nachträglich und genau zur Geburtszeit, weil ich einer Schwimmfamilie zur Geburt ihres 3.Sohnes Laurent Sandro gratulieren möchte!

In den letzten Wochen der Schwangerschaft beschäftigen sich die meisten Eltern mit der Gestaltung des Babyzimmers oder der "Babyecke" im elterlichen Schlafzimmer - gerade beim ersten Kind wird gemalert, dekoriert, verziert und platziert ... hier aus meiner Warte der Architektin und Farbdesignerin ein paar Worte an die werdenden Eltern (nachzulesen auch auf meiner Eltern-Kind-Internetseite) :






aus einer Wohnzeitschrift eingescannt = ein individueller Wickelplatz
 Bei einem Babyzimmer sind noch folgende Aspekte zu beachten:
- ein kuschliger Liege- oder Sitzplatz für die stillende Mama sollte sich im Zimmer befinden
-durch flauschige Teppiche oder eine selbst genähte Patchwork-Decke am Boden bekommt man sicher keine kalten Füsse beim nächtlichen Babyalarm
-Linoleum oder Parkett als Bodenbelag sind schon Alternativen für die Zukunft (antistatisch, warm, antiseptisch)
- ein Schaffell  oder ein reiner Wollteppich nimmt allfälliges Formaldehyd der neuen IKEA-Möbel auf
-weisse Möbel können später sehr gut ergänzt werden
-ein Himmelbett oder ein Betthimmel vermitteln auch den Kleinsten Geborgenheit
-ein erstes Kuscheltier oder Kuschelkissen kann auch Platz finden.

Liebe Eltern - bitte stellt das Kinderbett nicht hinter die Tür oder direkt ans Fenster! Bitte nehmt nicht euren grossen Kleiderschrank ins Kinderzimmer, weil dieses ja vorher auch eure Ankleide war! In ein Kinderzimmer gehört nicht das Vorratslager von Windeln oder anderen Sachen, auf gar keinen Fall Bilder und Fotos von verstorbenen Familienmitgliedern!

Und hier noch ein paar Links, unter denen ihr sicher auch "im letzten Augenblick" pfündig werdet:
Nostalgie im Kinderzimmer
vertbaudet - Kinder zuerst!
car möbel
KIDSMILL

Und vielleicht wollt ihr auch einem alten Schrank zu einem neuen Leben verhelfen mit Farbtönen von Farrow&Ball; Gardinen und Patchworkdecken selbst nähen und den Wickeltisch mit Freunden selbst bauen. Dann wünsche ich euch viel Spass dabei!

Freitag, 6. März 2015

Schwimmbrille - ja oder nein?

Das ist eine häufig gestellte Frage.
Swimsports.ch sagt ganz klar: "Die Grundlagentests sollen ohne Hilfsmittel und ohne Schwimmbrille durchgeführt werden"! Damit erhalten nur Kinder schon das erste Schwimmabzeichen, wenn sie die Augen unter Wasser öffnen und sich auch nicht die Nase zu halten. Manche Schwimmschulen, besonders die zertifizierten, halten sich strikt daran.

Durch meine über 40jährige Erfahrung als Schwimmlehrerin habe ich aber bei manchen, eher ängstlichen Kindern die Erfahrung gemacht, dass Schwimmbrillen, manchmal auch Nasenklemmen oder Ohrstöpsel helfen und den Lernprozess unterstützen, so dass dann nach einigen Wochen die Schwimmbrille auf der Stirn bleibt und diese Kinder dann trotzdem abtauchen.
Freude beim Planschen, Baden und Schwimmen = mit und ohne!

Ausserdem fühlen sich die Kinder verstanden und natürlich sehr "GROSS", weil sie zu Ostern oder Weihnachten eine eigene Schwimmbrille geschenkt bekommen haben.
Scheuen Sie sich also nicht, die SchwimmlehrerInnen anzusprechen - vielleicht ist eine eher unkonventionelle Lösung auch für Ihr Kind möglich.
Bei uns wird es jedenfalls in der Schwimmschule so gehandhabt - natürlich muss das Kind unter Wasser blubbern und auch auf dem Bauch gleiten können, aber wenn es den Lernprozess unterstützt, kann eine Schwimmbrille benutzt werden.

Wichtig beim Kauf einer Schwimmbrille:
- Die Schwimmbrille sollte "anprobiert" werden - also bitte das Kind mit zum Kauf nehmen und nicht im Internet allein kaufen.
- Im Fachhandel kaufen! (ein sehr reichhaltiges Angebot gibt es bei "Sport-Karstadt" in konstanz)
- Für die meisten Kinder sind "weiche" Brillen von Vorteil, weil es nicht drückt an den Augenrändern und "einschneidet".
- Die "Gläser" sollten bei der Probe auf das Gesicht (im Bereich der Augen) gedrückt werden und durch den enstehenden Unterdruck haften - ohne dass das Band um den Kopf geschlungen wird.
- Alle Haare müssen ausserhalb der Brille - vielleicht mit einem Haargummi - gebändigt werden, ansonsten schliessen die Randgummis nicht wasserdicht an der Gesichtsform des Kindes ab.
- Den Abstand zwischen den beiden "Gläsern" kann man an vielen Brillen über der Nase variabel einstellen; aber manche Kopfformen erfordern auch besondere Brillen-Modelle. Lassen Sie sich Zeit, Ihr Kind wird strahlen, wenn es die "richtige Schwimmbrille" ist! Und es heisst auch, nicht immer ist das teuerste Modell die richtige Wahl.



Mittwoch, 25. Februar 2015

Newsletter SRK Kanton Zürich

Liebe Schwimmeltern
Heute habe ich diesen Newsletter erhalten - wie vielleicht einige von euch wissen, habe ich im vergangenen Jahr meine "Nanny-Ausbildung" in Winterthur absolviert und dabei auch viel Neues über Kindererziehung hören und lernen können ... obwohl ich dies eigentlich am Anfang, ein wenig überheblich als "gestandene Mutter", nicht für möglich gehalten habe.

Hier nun dieser neue Newsletter, weil auch ich im Baby- und Kleinkinderschwimmen diesen Grundsatz vertrete, dass Eltern ihre Kinder ab dem ersten Lebenstag lieben, ermutigen und fördern (ich habe bei meinen Kindern immer "Synapsen billden" dazu gesagt), aber auch loslassen sollten.  
"LOS-LASSEN" bedeutet nicht, "die Kinder sich allein zu überlassen", sondern auch ihre Meinung gelten zu lassen (dabei kann man ganz gut anhand der Körpersprache "zuhören"). Manchmal haben gerade kleine Kinder ein gutes Körpergespür und wagen kleine Übungen im Wasser, während meist die Mamas angstvoll an ihnen klammern ... Schaut, dass ihr einen "Weg findet", der euch, aber auch euren Kindern in ihrer Entwicklung gerecht wird. In diesem Sinne einen schönen Tag!

 
Falls Sie unseren Newsletter nicht / nur teilweise sehen können, bitte hier klicken.
 
Line
 
Liebe Bärbel Züllig
«Selbstständige Kinder sind glücklicher». Diesen Satz schreibt Heidi Maier-Hauser in ihrem Buch «Lieben, ermutigen, loslassen – Erziehen nach Montessori».
Einem Kind, dem alle Steine aus dem Lebensweg geräumt werden, tut man damit keinen Gefallen. Dem Kind wird die Möglichkeit genommen, etwas selber zu lernen. Die italienische Ärztin und Reformpädagogin Maria Montessori entwickelte eine Pädagogik, die das Kind mit seiner Individualität in den Mittelpunkt stellt. Auch wenn es heute Kritikpunkte zur Montessori-Pädagogik gibt, der Leitgedanke, dass die Förderung der Selbstständigkeit ein wichtiger Grundstein für die gelingende Entwicklung darstellt, ist unbestritten.
Die Nanny-Newsletter werden sich in diesem Jahr mit verschiedenen pädagogischen Konzepten befassen. Die Fragen dabei lauten: Welche Bedeutung haben pädagogische Konzepte im Kinderalltag und wie können Nannys nach bestimmten Leitsätzen handeln?
Im aktuelle Newsletter erzählt eine Familie, die ihre Kinder einem Montessori-Kinderhaus anvertraut, aus ihrem Alltag. Kathrin Berweger gibt Einblicke, wie Kinder über Gestaltung ihre Kreativität entwickeln und wie auf diesem Weg wichtige Schritte in der Selbstständigkeit gefördert werden können.
Ich wünsche eine spannende Lektüre.
Herzliche Grüsse
Schweizerisches Rotes Kreuz
Kanton Zürich
  Teaser Bild  

Daniela Holenstein
Leitung Lehrgang Nanny SRK Kanton Zürich©

Montag, 23. Februar 2015

neue Kurse ab 26. und 28.02.

Liebe Schwimmeltern
Alle Gruppen der jetzt am kommenden Donnerstag und Samstag  beginnenden Kurse sind voll besetzt - ihr könnt euch aber schon für den Frühsommerkurs ab 30.04. oder 2.05. anmelden! Schaut euch bitte die Daten an - danke.
unser Vor-Oster-Kurs beginnt jetzt!

Noch eine Information an alle "Donnerstags-Eltern": wir starten am 28.02. und werden nun 6 Termine durchführen (also einschliesslich Gründonnerstag, 2.April 2015) !!!

Kosten: Eltern, die an den 5 ersten Terminen teilnehmen mit ihren Babys und Kindern = 5 CHF Eintritt zusätzlich (es ist mein Ostergeschenk an euch!) - alle anderen Eltern bezahlen wie gewohnt 20 CHF für diesen Tag.

Herzlichen Dank für euer Vertrauen - Bärbel.

Montag, 16. Februar 2015

einen schönen Rosenmontag!

Liebe Schwimmeltern
Am Samstag hat mir Alessandra dieses wunderschöne Fastnachts-Foto von sich und ihren Jungs geschickt und wir möchten euch damit eine wunderschöne und
vor allem lustige Fastnachts-Woche wünschen!

Und vielleicht habt ihr ja heute auch Zeit für den Rosenmontagsumzug im Fernsehen ... (ich als ehemalige Berlinerin stehe diesem Thema eher "kühl" gegenüber und bin heute im Schwimmbad Herisau) ...